Die Satire bedient sich häufig der Übertreibung, kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise, verzerrt Sachverhalte und vergleicht sie spöttisch mit einem Idealzustand. Zu ihren Stilmitteln gehören Parodie und Persiflage, zu ihren Tonfällen Ironie, Spott und Sarkasmus.
„Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten.
Was darf die Satire?
Alles.“
(Kurt Tucholsky, 27.01.1919, Berliner Tageblatt)
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